Black In Berlin
Das Fotoprojekt „Black in Berlin“ ist eine künstlerische Selbstermächtigung. Ganz im Sinne des aus Martinique stammenden Vordenkers Édouard Glissant wehrt sich die Arbeit dagegen, Schwarze Identität auf eine starre Essenz oder von außen auferlegte Stereotypen reduzieren zu lassen.
Stattdessen nimmt das Projekt die eigene Erzählung in die Hand: Um der Marginalisierung und dem alltäglichen Rassismus entgegenzuwirken, habe ich inzwischen über 1.200 Menschen in unterschiedlichen Ländern porträtiert und mache sie als vielschichtige Individuen mit ganz unterschiedlichen Professionen und Träumen sichtbar.
Die Begegnung im Studio beginnt mit einem weißen Blatt Papier – einem grenzenlosen Raum, auf dem die Teilnehmenden ihre persönlichen Visionen festhalten. Anschließend entstehen die ehrlichen Schwarz-Weiß-Porträts. So wächst nicht nur eine dokumentarische Suche nach Identität, sondern ein aktiver Raum der Versammlung, der die unzähligen Facetten Schwarzer Gesichter in Deutschland feiert.











